Rubjerg Knude

Unmittelbar an der Straße dieser Parkplatz. Von hier aus geht´s zu Fuß oder ein Stück mit dem Fuhrwerk zum Knude rauf
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Rubjerg Knude — Der versunkene Leuchtturm. Ist aber gar nicht mehr versunken.

Ich stelle mein WOMO auf dem Parkplatz, der direkt an der Straße liegt, ab. Über einen Feldweg, gesäumt von Heckenrose- und Sanddornsträuchern, geht’s aufwärts. Schon bald liegt mir der nächste (Rubjerg Mile war der Erste) Sandhaufen zu Füßen. Doch das ist die falsche Wahrnehmung. Eher anders herum sollte die Betrachtung sein. Ich stehe Ihm zu Füßen. Knude lässt mich erahnen wie klein ich bin. Fester Sand unter meinen Schuhen lassen den „Aufstieg“ wie eine kleine Mittelgebiergswanderung anmuten. Dutzende Menschen unterschiedlicher Nationen haben das gleiche Ziel. Oben am Leuchtturm angelangt eröffnet sich der Blick über die Nordsee. Ein kräftiger Wind bläßt mir ins Gesicht. Die Steine der ehemaligen Gebäude rund um das Lighthouse verteilt. Etliche einer anderen Verwendung zugeführt. Über eine Metalltreppe erklimme ich die Turmspitze. Erst jetzt wird das Ausmaß der Düne sichtbar. Sandberg um Sandberg reihen sich wie Perlen an der Küste entlang.

Die meisten Besucher haben genug und steigen an dieser Stelle wieder ab, ohne den Blick aus der Fern auf den Rubjerg Knude geniesen zu könnnen. Nichts für mich. Abseits der Hauptdüine eröffnen sich grandiose Blicke auf Meer, Düne und Leuchtturm. An der Abbruchkante peitscht mir der Sand um ich Ohren, gleich einer Peeling-Kur. Heute Abend werde ich wohl überall den Sand finden. Nach gut drei Stunden hab auch ich genug. Am Fuße des Sandbergs führt ein Wanderweg durch Sträucher und Kiefern um den Selbigen herum. Ein völlig neuer Eindruck, den ich nicht missen mag.

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