Tecklenburg – „Hexenpfad“

Tecklenburg

Es ist so weit. Das WOMO – Jahr beginnt. Mit meinem ersten WOMO.

Das Gute liegt so nah. Also warum in die Ferne schweifen. Der Teutoburger Wald wird mein Ziel. Schon spannend mit dem großen Auto durch die schmalen Gassen von Tecklenburg zu tuckern. Mangels Übung noch sehr, sehr vorsichtig. Auf dem Parkplatz am Bismarkturm stelle ich das Gefährt ab. Das Städtchen lockt.

Steile, gepflasterte Wege führen durch die verträumten Gassen mit seinen Fachwerkhäuschen. Auf einem Hof, etwas abseits der Innenstadt, stehen zahllose Holzfiguren, mit dem Schwert der Motorsäge kreiert. So wird Holz zur Kunst.

Inmitten alter Mauern, das Freilichtheater. Am Rande ein Pfosten, mit aufgemaltem grünem Püppchen, weist mir den Weg zum Hexenpfad. Gleich unterhalb der Ruine Tecklenburg geht’s über schmale Pfade durch den Wald. Bizarre Felsformationen türmen sich vor mir auf, als wollten sie mir den Durchgang verwähren. Vorsichtig durch klettere ich das Gestein. Spalten und Löcher haben sich über Jahrtausende in den Stein gefressen. Ich verlasse die Felsen, immer der kleinen Hexe folgend. Verträumt sitzt eine Hohltaube auf sonnig hoher Warte. Geniest sie ebenso wie ich den herrlichen Tag?

Über Waldwege, über Stock und Stein führt die Wanderung letztendlich wieder zum Bismarkturm.

Tecklenburgs verträumte Gassen
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